Spesenabrechnung der Monteure

Handwerker können sich nicht immer aussuchen wo sie arbeiten. Arbeit ist dort wo sie gebraucht fragen. Das bedeutet wochenlang auf Montage. Da kommen viele Kosten auf einen zu, wie zum Beispiel die Anreisekosten, die Unterkunft und die Verpflegung. Es gibt pauschale Beträge, die je nach Arbeitgeber höher oder niedriger ausfallen können. Jedoch gibt es keine Pflicht die Ausgaben zu übernehmen.

Wer zahlt und was wird gezahlt?

Zu Hause finanziert sich der Monteur seine Verpflegung selber, jedoch auf Montage entstehen mehr Kosten als sonst. In der Regel isst man in Restaurants oder geht anderweitig draußen essen. Meist besteht keine Zeit oder man ist von der Arbeit zu sehr erschöpft. In diesem Zusammenhang können Arbeitnehmer von dem Arbeitgeber entsprechende Spesen verlangen, mit welchem sie die zusätzlichen Kosten decken können.

Für eine genaue Ermittlung der Spesen gibt es spezielle Tabellen mit denen man arbeiten kann. Meistens befasst sich die Personalabteilung mit solchen Rechnungen. Zur Sicherheit kann man selber auch diese Tabellen ausfüllen um einen Überblick zu haben. Die gesetzlich bestimmten Pauschalbeträge sind abhängig von dem Ort der Geschäftsreise und der Dauer. Im Ausland bekommt der Arbeitnehmer eine höhere Verpflegungspauschale pro Tag als in Deutschland. Das liegt oft am jeweiligen Lebensstandart vom Land. Ist der Lebensstandart in einem Land sehr teuer, gibt es mehr Spesen. Jeder Arbeitsgeber entscheidet selbst, ob der Beschäftigte höhere Beiträge bekommt. Die Mindestpauschale muss er jedoch zahlen.

Folgende gesetzliche Vorschriften sind gegeben:

  • Für mehr als 8 Std. Abwesenheit des Arbeitsnehmers von seinem zu Hause (ohne externe Übernachtung) 12 Euro
  • Pro Arbeitstag, wenn dies mit einer externen Übernachtung des Arbeitnehmers verbunden ist: 12 Euro
  • Für Anreisetag, wenn dies mit einer externen Übernachtung des Arbeitnehmers verbunden ist: 12 Euro
  • Pro Tag, an dem der Arbeitnehmer volle 24 Stunden von seinem Zuhause entfernt ist: 24 Euro

Tipps für Monteure eines Monteurzimmers

Viele Monteure haben Probleme mit ihrem Arbeitgeber, weil sie der Meinung sind die Spesen nicht bezahlen zu müssen. Dann gibt es viel Frust und Ärger. Leider sind die Arbeitgeber auch nicht verpflichtet diese Spesen zu bezahlen. Darum ist es wichtig, wenn der es dem Monteur bekannt ist, dass viel auswärts gearbeitet wird, alles im Arbeitsvertrag festzuhalten.

Verweigert der Arbeitgeber ein Entgegenkommen in Bezug auf den Verpflegungsmehraufwand, steht Arbeitnehmern noch eine weitere Alternativen zur Verfügung: Die Kosten für den Mehraufwand bei Dienstreisen können nach § 4 und 9 des Einkommensteuergesetztes (EStG) bei der jährlichen Einkommensteuererklärung zurückgefordert werden.

Unterlagen die man benötigt:

  • Beleg des Arbeitgebers über die geschäftliche Reise/Montage
  • Dienstliche Ausgaben, die getätigt wurden
  • Quittungen über die Verpflegung
  • Tabelle über die Zeiten der Abwesenheit

Dort können nur die gesetzlich vorgeschriebenen Pauschalbeträge ausgezahlt werden.

 

Spesenabrechnung Bochum für Monteurzimmer
Monteurzimmer Bochum Spesenabrechnung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.