Berufskrankheiten-Monteurzimmer

Gegen Krankheiten kommt kein Arbeitgeber und auch der Arbeitnehmer nicht an. Wenn man krank ist, dann ist man krank und sollte im Bett bleiben. Je nachdem welche Krankheit man sich eingefangen hat, besteht auch der Arbeitgeber von seinen Beschäftigten, dass sie zu Hause bleiben. Und sich auskurieren und nicht seine Mitarbeiter anstecken. Berufskrankheiten sind wiederum Krankheiten, die durch die berufliche Tätigkeit verursacht worden ist. Und nach dem jeweiligen geltenden Recht auch formal als Berufskrankheit anerkannt ist. Typische Krankheiten sind Lärmschwerhörigkeit, Hautkrankheiten und Erkrankungen der Stütz- und Bewegungsapparats. Psychische Erschöpfungszustände, wie das Burn-Out-Syndrom, psychische Störungen oder psychiatrische Erkrankungen zählen bislang nicht zu den Krankheiten.

Definition

Eine Berufskrankheit ist eine Krankheit, die durch die berufliche Tätigkeit verursacht worden ist und nach dem jeweils geltenden Recht auch formal als Berufskrankheit anerkannt ist. Typische Krankheiten sind wie folgt. Mehr als 20.000 Menschen erkranken jährlich in den deutschsprachigen Staaten an Berufskrankheiten. Sie werden von den Unfallversicherungsträgern medizinisch rehabilitiert und finanziell entschädigt.

Offizielle Berufskrankheiten:

  • Hauterkrankungen
  • Lärmschwerhörigkeit
  • Lendenwirbelsäule
  • Lungen-, Kehlkopfkrebs-, Asbest
  • Asbestose
  • Atemwegserkrankungen (allergisch)
  • Infektionskrankheiten
  • Atemwegserkankungen (Chemisch, toxisch)

Bereich Unterteilung

  • Durch chemische Entwicklungen verursachte Krankheiten
  • Hautkrankheiten
  • Durch Infektionserreger oder Parasiten verursachte Krankheiten
  • Erkrankungen der Atemwege und der Lunge, des Rippenfells und Bauchfells
  • Durch Physikalische Einwirkungen verursachte Krankheiten
  • Sonstige Ursachen

Wer darf die Berufskrankheiten anerkennen?

Die Entscheidung über die Anerkennung über die Berufskrankheiten entscheidet die gesetzliche Unfallversicherung. Dazu gehören Berufsgenossenschaften, Gemeindeunfallversicherungen, Ausführungsbehörden des Bundes und der Länder.

Unterlassungszwang

Einige Krankheiten gelten rechtlich erst dann als Berufskrankheit, wenn sie durch Tätigkeiten in bestimmten Gefährdungsbereichen verursacht worden sind. Dazu gehören zum Beispiel Infektionskrankheiten. Diese werden grundsätzlich nur dann als Berufskrankheiten anerkannt, wenn der erkrankte Versicherte im Gesundheitsdienst, in der Wohlfahrtspflege oder in einem Laboratorium tätig war.  Bei anderen Krankheiten muss der Erkrankte alle Tätigkeiten unterlassen, die für die Entstehung, die Verschlimmerung oder das Wiederaufleben der Krankheit ursächlich waren oder sein können. Übt er die Tätigkeit trotz der Krankheit weiter aus, liegt rechtlich keine Berufskrankheiten vor. Zu diesen Berufskrankheiten mit „Unterlassungszwang“ gehören schwere Hautkrankheiten, bestimmte obstruktive Atemwegserkrankungen. Vibrationsbedingte Durchblutungsstörungen und Erkrankungen der Sehnenscheiden und Bandscheiben. Nicht dazu gehört zum Beispiel die Lärmschwerhörigkeit, da hier der Nachweis der Berufstätigkeit als hauptsächliche Ursache schwierig ist.

 

Eine der Berufskrankheiten bei Monteurzimmer Bochum
Typische Berufskrankheiten für Monteurzimmer

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