Betriebskostenvorauszahlung

Die Betriebskostenvorauszahlung, anders auch als Abschlag bezeichnet, wird vom Mieter an den Vermieter geleistet.
Am Ende jeder Abrechnungsperiode erstellt der Vermieter eine Nebenkostenabrechnung. Aus dieser kann sich ein Guthaben oder eine Nachzahlung für den Mieter ergeben. Für den Vermieter äußert sich diese in Form einer Senkung der Betriebskostenvorauszahlung oder einer Erhöhung.

Der Vermieter und die Betriebskostenvorauszahlung

Der Vermieter muss in der Betriebskostenabrechnung die Gesamtkosten mit ausweisen. Sie werden der Betriebskostenvorauszahlung des Mieters gegenübergestellt.
Vonseiten des Vermieters muss die Abrechnung immer ordnungsgemäß erfolgen. Ist die Abrechnung nicht vorschriftsmäßig, hat der Mieter das Recht, eventuelle Nachzahlungen zurückzuhalten.
Der Vermieter hat 12 Monate Zeit dem Mieter eine korrigierte Nebenkostenabrechnung vorzulegen.
Holt er dies nicht nach, hat er kein Recht, im Falle einer Nachzahlung, Forderungen beim Mieter geltend zu machen.
Hat der Mieter durch zuviel geleistete Betriebskostenvorauszahlung ein Guthaben erlangt, darf der Vermieter den künftigen Abschlag kürzen.
Dadurch ergibt sich ein Wechsel zwischen Nachforderungen oder Guthabenverrechnung für den Vermieter.

Der Mieter und die Betriebskostenvorauszahlung

Erfolgt die Abrechnung nicht korrekt, darf der Mieter die Betriebskostenvorauszahlungen auf laufende Nebenkosten, einbehalten, bis die ordentliche Abrechnung vom Vermieter vorgelegt wird.
Legt der Vermieter die korrigierte Rechnung vor, muss der Mieter den Abschlag nachzahlen.
Mit dem Zahlen der monatlichen Grundmiete hat der Mieter die

Betriebskostenvorauszahlung zu leisten.
Wichtig ist, dass die Betriebskostenvorauszahlung in angemessener Höhe vereinbarst.
Der Mieter hat das Recht mit dem Vermieter eine Erhöhung oder Senkung der Betriebskostenvorauszahlung zu vereinbaren. Wenn in einer Abrechnungsperiode ersichtlich wird, dass diese zu hoch oder zu niedrig ist.
Für den Mieter findet von Jahr zu Jahr meist ein Wechsel zwischen Nachzahlung und Guthabenverrechnung beim Vermieter statt.

Was bezahlt man mit der Betriebskostenvorauszahlung?

Mit den Betriebskosten werden verbrauchsabhängige und -unabhängige Kosten bezahlt. Dazu können Wasser- und Heizkosten gehören. Weiterhin Grundsteuer, Hauswart, Müllabfuhr, Aufzug und Gebäudereinigung. Ebenso zählen Sach- und Haftpflichtversicherungen dazu. Weitere Betriebskosten sind Antennen und Kabelfernsehen, die Straßenreinigung und die Schornsteinreinigung.
Je nach Vermieter, können die Kostenfaktoren natürlich abweichen.
Bei Monteurwohnungen werden in den Mietpreis Neben- und Betriebskosten integriert. Da diese regelmäßig wechselnde Gäste beherbergen, muss der Vermieter den Preis in die Miete mit einrechnen.
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